Sie sind hier:

Pressemeldungen

Hier finden Sie alle aktuellen Pressemeldungen.
Jetzt gleich lesen und alles Interessante über das Musikfest erfahren.

28.05.2015 - Nachbericht zum Musikfest Baden-Württemberg

Blasmusik grenzenlos!

So viel Musik war in Karlsruhe noch nie. Drei Tage lang brachte das Musikfest Baden-Württemberg Karlsruhe zum Klingen und dem hervorragenden Gastgeber zum 300. Stadtgeburtstag ein Geburtstagsständchen dar. Und was für eins! 211 Orchester aus fünf Ländern mit mehr als 10.200 Teilnehmern boten eine eindrucksvolle Leistungsschau und gaben in über 130 Konzerten, in Wertungsspielen und Wettbewerben ein authentisches Abbild der Blasmusikkultur in Baden-Württemberg.

Glücklich ein Land, dass so tolle Musikvereine hat. Glücklich ein Land, das ein so tolles Musikfest feiern kann", verkündete Wilfried Klenk beim Festakt im Karlsruher Konzerthaus. Seine Hochachtung, seinen Respekt und seine Anerkennung sprach der Landtagspräsident den veranstaltenden Verbänden, BDB und BVBW, indes nicht nur für das aus, "was an diesem Wochenende hier läuft und von den Organisatoren in einer XXL-Teamleistung auf die Beine gestellt wird", sondern auch für das, "was die Musikvereine für die kulturelle Substanz und den Zusammenhalt flächendeckend für unser Land tun". Und es ist eine ganze Menge, was Blasmusik kann. "Sie überwindet Grenzen und verbindet Generationen" (BDB-Präsident Patrick Rapp), "schleift die Grenzen zwischen Bildung und Spaß" (Landtagspräsident Wilfried Klenk) und ist "ein hervorragender Mittler zwischen den Kulturen und in ihrer Vielseitigkeit und Buntheit auch ein Spiegel unseres Landes" (Staatssekretär Jürgen Walter). Das Programm des Festivals gab den Ehrengästen in allen Punkten Recht.

Da gaben Seniorenorchester und Alphornensembles auf Plätzen und Open-Air-Bühnen ihr Bestes, um die Festbesucher zu unterhalten, stellten schon neunjährige Grundschüler im Bläserklassenwettbewerb ihr ganzes Können unter Beweis und wetteiferten insgesamt 110 Jugendkapellen und Blasorchester in Wettbewerben und Wertungsspielen um Punkte, Prädikate und Preisgelder. Ausgetragen wurde dabei auch, erstmals im Rahmen eines Landesmusikfests, der Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewerb. Während die Wertungsspiele aus logistischen Gründen in Schulen stattfinden mussten, fanden die Teilnehmer der Wettbewerbe in den Konzertsälen von Stadthalle und Konzerthaus hervorragende akustische Bedingungen vor. Den hochkarätigen und mit acht Sinfonischen Blasorchestern gut besetzten Wettbewerb konnte die Stadtkapelle Wangen im Allgäu für sich entscheiden. Die knapp 90 Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Tobias Zinser setzten sich mit ihren beiden Vortragsstücken unter anderem gegen die Bläserphilharmonie Blaustein, das städtische Blasorchester Göppingen, die Junge Bläserphilharmonie Ulm und die Stadtkapelle Radolfzell durch. Gut besetzt war mit insgesamt 14 Teilnehmern auch der Konzertwettbewerb in den Kategorien 4 und 5. Hier erspielten sich die Stadtharmonie Eintracht Winterthur-Töss in Kategorie 4 und das Kreisjugendblasorchester Esslingen in Kategorie 5 jeweils den hochdotierten ersten Platz. Musik in den Ohren der Veranstalter war auch die Tatsache, dass die Teilnehmerzahlen speziell bei den Wertungsspielen boomten. 63 Blasorchester drückten mit ihrer Teilnahme an Wertungsspielen in unterschiedlichen Kategorien den Wunsch nach Fortkommen und Weiterentwicklung aus, stellten sich in dieser Absicht der Kritik der Jurys und suchten die Beratung der Experten.

Die Intention, sich musikalisch weiterzuentwickeln, hat auch die 73 Teilnehmer am Projektorchester Südwestwind nach Karlsruhe gelockt. Hochmotiviert stellten sich die Nachwuchsmusiker unter der Leitung von Denis Laile und Marc Lange der Herausforderung, in nur wenigen Stunden ein anspruchsvolles Programm zeitgenössischer deutscher Komponisten konzertreif einzustudieren und im Rahmen der Preisverleihung des Bläserklassenwettbewerbs aufzuführen. "Das Südwestwind-Orchester war wirklich einsame Spitze", ließ Festbesucherin Christina Beyer in einem sozialen Netzwerk ihrer Begeisterung freien Lauf. "Ganz großes Kino! Und sehr motivierend für alle Teilnehmer der Bläserklassen." Was Landtagspräsident Wilfried Klenk schon bei der Eröffnung lobte, nämlich, dass in den Musikvereinen "Kultur aus eigenem Antrieb und aus der Mitte der Gemeinschaft" entsteht, unterstrichen die Amateurmusiker aller Generationen und Genres aber auch nachdrücklich in ihren Konzerten. 90 Orchester und Ensembles bespielten allein die Open-Air-Bühnen in der Innenstadt von Karlsruhe, 16 weitere garantierten einige hundert Meter weiter in der Schwarzwaldhalle an allen drei Tagen für Show und lückenlose Unterhaltung, andere umrahmten die sonntäglichen Gottesdienste in den Kirchen mit Bläsermusik und alle zusammen, Alphörner genauso wie Spielmannszüge, Brass Bands und Big Bands, Seniorenorchester und Jugendblasorchester, sorgten an allen Festivaltagen dafür, dass, wie es Rudolf Köberle, Präsident des BVBW in seiner Ansprache ausdrückte, "aus jeder Pore dieser Stadt Musik dringt". Gänsehaut-Feelings, Wow-Erlebnisse, unbeschreibliche Hörgenüsse und musikalische Sternstunden - beim Musikfest ging es Schlag auf Schlag. Und wer keinen Höhepunkt versäumen wollte, brauchte viel Ausdauer und mitunter Sportsgeist, wurde aber mit unvergesslichen Augenblicken belohnt. Die Gala-Konzerte, allen voran der fulminante, mit Standing Ovations und Begeisterungsstürmen bedachte Auftritt des Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling, gehörten da genauso dazu wie die leuchtenden Kinderaugen der Schüler der Eduard-Spranger-Schule beim Inklusionsprojekt der BDB-Mentoren, wie auch das fröhliche Kinderlachen beim KinderKissenKonzert der Konzertakrobaten Gogol & Mäx in der Gartenhalle, wie die fröhliche Entdeckerfreude der Kinder im Parcours des Interkulturellen Musikspielplatzes und beim Ausprobieren von kindgerechten Instrumenten in der Ausstellung.

Noch lange in Erinnerung bleiben wird den Karlsruhern genauso wie den auswärtigen Festbesuchern ganz sicher aber das Gemeinschaftskonzert vor dem Schloss und der Festumzug. Über 2400 Musiker formierten sich bei strahlendem Sonnenschein vor toller Kulisse zu einem einzigen Orchester und setzten zum Abschluss des Musikfests farbenprächtig, klangvoll und überwältigend noch einmal in Szene, was Blasmusik in der Interpretation des Musikfests Baden-Württemberg 2015 in erster Linie ist - nämlich grenzenlos.

Eröffnung/Festakt

"Blasmusik kann alles", postulierte Jürgen Walter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, in seiner Ansprache bei dem vom Sinfonischen Jugendblasorchester Karlsruhe umrahmten Festakt zur Eröffnung des Musikfests Baden-Württemberg. "Sie steht an zweiter Stelle des sozialen Zusammenhalts und ist ein hervorragender Mittler zwischen den Kulturen." Über 100 Ehrengäste, darunter auch Landtagspräsident Wilfried Klenk, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, die Präsidenten der BDMV, des Landesmusikrats und des Landesmusikverbands, Siegfried Kauder, Prof. Hermann Wilske und Christoph Palm, waren der Einladung von BDB und BVBW zum Musikfest gefolgt und wurden Zeuge, wie Jürgen Walter den Hauptorganisator des Musikfests, den Präsidenten des Karlsruher Blasmusikverbands Michael Weber, mit der Staufer-Medaille auszeichnete als besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für seine Verdienste um das Land Baden-Württemberg.

Gala-Konzerte

Das Landesblasorchester machte am Freitagabend den fulminanten Auftakt zu einem Gala-Konzert-Reigen der Extraklasse, der über drei Tage hinweg in ausverkauften Konzertsälen Höhepunkt an Höhepunkt reihte und für alle Musik-Gourmets ein Schmankerl nach dem anderen auftischte. Da rockte die Big Band der Bundeswehr zwei Stunden lang den Brahmssaal mit hinreißendem Big Band-Sound, ungewöhnlichen Interpretationen, fesselnden Showeinlagen und bestechenden Solisten, machte Will Sanders mit dem Full-Orchestra der Musikhochschule Karlsruhe beste Werbung für eine hierzulande unbekannte Formation und ließen die Musiker von Mnozil Brass mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus virtuosem Ensemblespiel und Slapstik, hintergründigem Humor und einfallsreichen Choreographien auch ihre Fans auf ihre Kosten kommen. Dass Blasmusik, wie es Landtagspräsident Wilfried Klenk formulierte, in der Tat ein "nachhaltiger Freudenspender mit beglückendem Potential", sein kann, dieses Erlebnis gewährte das Konzert des Musikkorps der Bundeswehr. Unter der Leitung und mit der charmanten Moderation von Oberstleutnant Christoph Scheibling wurde das Ausnahmeorchester seinem Ruf als eines der weltbesten sinfonischen Blasorchester der Welt mehr als gerecht. Die aufbrandenden Begeisterungsstürme und nicht enden wollenden Ovationen im Karlsruher Konzerthaus waren dafür der beste Gradmesser.

Rahmenprogramm

Musik und Kinder - das waren die Dreh- und Angelpunkte im Rahmenprogramm des Musikfests. Und das alleine war schon so umfangreich, dass man getrost einen ganzen Tag in der Gartenhalle verbringen konnte. Über zwanzig Aussteller hatten Instrumente, Zubehör, Noten, Experten sowie erfolgreiche Konzepte mitgebracht, die den Einstieg in die Welt der Blasmusik gelingen lassen. Da konnten die Kinder mit den Instrumenten auf Tuchfühlung gehen, Klangproben machen, den Ausstellern Löcher in den Bauch fragen, einem Instrumentenbauer über die Schulter schauen und und, und. Während nur wenige Schritte von den Ausstellern entfernt Kinder und ganze Familien mit Spannung, Spaß und Kreativität den Parcours des Interkulturellen Musikspielplatzes durchliefen und dabei die Erfahrung machten, dass Musik eine Sprache ist, die jeder versteht. Dass demonstrierten nicht nur die beiden Musik- und Konzertakrobaten Gogol&Mäx, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus Clownerie, Akrobatik und ihren mal virtuosen, mal kuriosen Musikdarbietungen die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberten, sondern auch die jungen Abenteurer der Eduard-Spranger-Schule Oberderdingen. Gemeinsam mit den BDB-Mentoren erzählten sie eine fantastische, musikalische Reise und führten eindrucksvoll und anrührend vor, wie gelebte Inklusion aussehen kann.

Wettbewerbe/Wertungsspiele

110 Orchester haben insgesamt an Wertungsspielen und Wettbewerben teilgenommen, davon traten 8 im Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewerb, 19 im Konzertwettbewerb für Blasorchester in den Kategorien 4 und 5, fünf im Konzertwettbewerb der BDMV, 53 im Wertungsspiel für Blasorchester, zehn im Wertungsspiel für Jugendblasorchester und 15 Bläserklassen im Bläserklassenwettbewerb an. Diese Zahlen sind Musik in den Ohren der Veranstalter. Demonstrieren sie doch den unbedingten Fortbildungswillen der Orchester. Honoriert wurde dieser nicht nur vom Publikum, das vor allem die Wettbewerbe in den Konzertsälen rege besuchte, sondern auch von den Veranstaltern mit Preisgeldern in der Gesamthöhe von knapp 10 000 Euro.

Die Ergebnisse der Wettbewerbe und Wertungsspiele sind auf www.musikfest-bw.de im Downloadbereich einzusehen.

Gemeinschaftskonzert/Festumzug

Das Musikfest Karlsruhe war ein Fest der Superlative. Nirgendwo wurde das deutlicher als beim Gemeinschaftskonzert und beim Festumzug. Setzte sich dort nämlich die Blasmusik in ihrer ganzen Vielseitigkeit und Buntheit ins Bild. Rund 2400 Musiker nahmen beim Gemeinschaftskonzert vor der prächtigen Kulisse des Karlsruher Schlosses und 2073 Musiker am Festumzug teil. "Karlsruhe ist heute das Weltzentrum der Blasmusik", rief Oberbürgermeister Frank Mentrup allen Musikern vom Balkon des Schlosses aus zu. "Wir sind stolz darauf, gastgebende Stadt zu sein." Viele Teilnehmer gaben das Kompliment direkt an die Stadt und die Veranstalter zurück. Im Namen des Freundeskreises Süddeutscher Alphornbläser bedankte sich Norbert Willms für "die hervorragende Gestaltung des Musikfestes in Karlsruhe. Für uns wird es unvergessen bleiben". Ein besonderes Kompliment machte er den Karlsruher Bürgern, "die in großer Begeisterung das Fest genossen haben. Das kam besonders deutlich auch beim Festumzug zum Ausdruck. Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Die nachfolgenden Feste werden es schwer haben, sich mit Karlsruhe zu messen!".

 

Autorin: Martina Faller (BDB e. V.)

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

28.05.2015 - 1. Viezepräsident des BDMV geehrt

Michael Weber mit der Staufermedaille ausgezeichnet

1. Vizepräsident der BDMV im Rahmen des Festaktes zum Musikfest Baden-Württemberg geehrt

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Musikfest Baden-Württemberg am 15.05.15 in Karlsruhe verlieh Jürgen Walter MdL, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Staufermedaille an BDMV-Vizepräsident Michael Weber, Hauptorganisator des diesjährigen Musikfestes Baden-Württemberg. Damit ehrte Walter Webers jahrelangen und unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für die Blasmusik. Schon früh habe sich Weber neben seiner aktiven Musikertätigkeit im Musikverein für die Förderung der Musik eingesetzt. Inzwischen vertritt er in zahlreichen Ämtern die Belange der Amateurmusik. So ist Michael Weber nicht nur Präsident des Blasmusikverbandes Karlsruhe sondern auch Vizepräsident beim Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB), bei der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) sowie bei der Confédération Internationale des Sociétés Musicales (CISM), dem europäischen Blasmusik-Dachverband. Gewohnt bescheiden nahm Weber die Auszeichnung entgegen, nicht ohne sichtlich gerührt und erfreut allen seinen Wegbegleitern, insbesondere seiner Ehefrau, für die Unterstützung beim Einsatz für die gute Sache zu danken.

Die BDMV gratuliert ihrem 1. Vizepräsidenten Michael Weber zur Auszeichnung mit der Staufermedaille. In großer Dankbarkeit freuen sich die Funktionäre des Verbandes auf viele weitere Jahre gute Zusammenarbeit im Dienste der Amateur- und Blasmusik.

Musikalisch umrahmt wurde die Auftaktveranstaltung vom Sinfonischen Jugendblasorchester Karlsruhe. Neben dem Oberbürgermeister und Vertretern der Stadt Karlsruhe waren auch zahlreichen Kollegen aus Landes- und Bundesverbänden sowie Mitglieder des Landtages angereist, um den Startschuss mitzuerleben.
Es war ein Musikfest der Superlative, getreu dem Motto "Blasmusik grenzenlos". 10.246 Teilnehmer waren mit insgesamt 211 Orchestern aus dem In- und Ausland bei Konzerten, Wertungsspielen und beim großen Festumzug im Einsatz. Für den reibungslosen Ablauf sorgten 165 freiwillige Helfer. Beim großen Gemeinschaftskonzert und dem anschließenden Festumzug wurden die genannten Dimensionen eindrücklich offenbar. In der Geschichte der Fächerstadt Karlsruhe seien nie zuvor so viele Musikerinnen und Musiker zusammengekommen, wie in der Festrede vom Balkon des Karlsruher Schlosses betont wurde. An jeder Ecke der Innenstadt wurde Musik gemacht. Demensprechend beschwingt war die Stimmung während der drei Tage.

Staufermedaille

Die Staufermedaille wird vom Ministerpräsidenten persönlich in Anerkennung für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung verliehen. Hiermit sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

 

Autor: Johannes Wollasch (Geschäftsführer der BDMV)

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

18.05.2015 - Fakten zum Musikfest

> Alle Fakten zum Musikfest auf einen Blick

17.05.2015 - Landesschau aktuell Baden-Württemberg

Der SWR war vor Ort und hat über das Musikfest berichtet. Jetzt hier den Beitrag anschauen!

Landesschau aktuell Baden-Württemberg
"Blasmusik ist wieder in"

08.04.2015 - Interview mit Dr. Frank Mentrup

Interview mit Dr. Frank Mentrup Karlsruhe

Mit dem Gastgeber des Musikfests Baden-Württemberg hätten es die Veranstalter nicht besser treffen können. Liegen doch in Karlsruhe die Veranstaltungsorte und Konzertsäle nicht nur zentral im historischen Herzen der Fächerstadt und in Fußnähe nur wenige Meter voneinander entfernt, sondern inmitten eines der größten und ak-tivsten Verbände. Zudem ist Karlsruhe 2015 ohnehin in Feierlaune und damit bestens gerüstet für das musikalische Großereignis.

bm: Karlsruhe ist 2015 in Feierlaune: Mit über 500 Veranstaltungen feiern die Karlsruher ihr Stadtjubiläum. Welchen Beitrag kann das Musikfest zum Jubiläum leisten?

Mentrup: Musik in seinen unterschiedlichen Formen und Facetten spielt eine große Rolle beim Stadtgeburtstag. Das Spektrum reicht von barocker Tanzmusik bis zu aktuellen Elektro-Klängen, vom Kindermusical bis zum Seniorenorchester, vom Klangfrühstück im Pavillon bis zum Benefizkonzert des Bundespräsidenten. Das Musikfest trägt mit seinen über 200 Orchestern sowie rund 9.000 Musikerinnen und Musikern einen großen Teil zu diesem umfangreichen Musikprogramm bei und bereichert es mit grenzenlosem Musikgenuss für jeden Geschmack. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Karlsruhe im Geburtstagsjahr das Musikfest beherbergen darf.

bm: Der Blasmusikverband Karlsruhe ist einer der stärksten und engagiertesten Verbände im BDB. Wird das im Alltag der Großstadt Karlsruhe spürbar?

Mentrup: Das Engagement des Musikverbands und der Musikvereine ist in mehrfacher Hinsicht spürbar. Zunächst muss ich feststellen, dass der Verband in Karlsruhe ehrenamtlich und gleichzeitig hoch professionell geführt wird. Der Verband ist der Stadt stets ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Das hat sich jetzt auch wieder in der Vorbereitung des Musikfests gezeigt. Es sind die Musikvereine, die seit Jahren an den Wochenenden die Programme auf der Seebühne im Stadtgarten gestalten. Sie schaffen damit ein kulturelles Angebot in der Stadt, das in der Bevölkerung dankbar angenommen wird. Hervorheben möchte ich aber auch, dass nahezu alle Musikvereine in der Stadt eine intensive instrumentale Ausbildung für Kinder und Jugendliche anbieten. Mit Instrumentalunterricht und früher Einbindung in die Orchester des Vereins öffnen die Musikvereine Vielen das Tor zur Musik und zur eigenen musikalischen Betätigung. Die Stadt Karlsruhe honoriert dieses wichtige Engagement seit vielen Jahren in ihrer Vereinsmusikförderung.

bm: Das Musikfest Baden-Württemberg steht ganz unter dem Motto Blasmusik grenzenlos. "Grenzenlos" auch im Hinblick auf das Alter. So musizieren beim Musikfest in Konzerten und Wettbewerben Jugendorchester, Seniorenorchester sowie alle Generationen gemeinsam im Blasorchester. Wie hoch schätzen Sie die Bedeutung von Musik für die Generationenvernetzung?

Mentrup: Musik kennt keine Altersbeschränkung. Jeder, der Freude am Musizieren hat, kann sich einbringen und kreativ betätigen. Gerade Orchester bieten hierfür einen guten Rahmen: Im Orchester können Jung und Alt mitspielen, die Musizierenden sich unabhängig vom Alter auf Augenhöhe begegnen. Eine wunderbare Chance, die jeweils eigenen Lebens-wirklichkeiten und -erfahrungen einzubringen und voneinander zu lernen.

bm: In der Ausstellung "Interkultur", in Impulsreferaten und im interkulturellen Musikspielplatz steht beim Musikfest die Musikvermittlung, das Heranführen von Kindern an die Musik sowie die integrative Wirkung von Musik besonders im Focus. Auch in Karlsruhe gibt es viele Menschen mit Migrationshintergrund. Glauben Sie, dass auch in Karlsruhe die Musik eine Rolle für die Integration ausländischer Mitbürger spielen könnte?

Mentrup: Auf jeden Fall. Bei der Integration spielen Kommunikation, gemeinsame Gespräche und der Austausch zwischen Alteingesessenen und Neuhinzugekommenen eine entscheidende Rolle. Musik kann hier vieles leisten, denn sie ist eine Sprache, die jeder versteht, die Kommunikationshindernisse überwindet und Menschen verbindet. Außerdem hilft sie dabei, Gefühle auszudrücken, die sich kaum in Worte fassen lassen. Ich wünsche mir, dass die Angebote der Musikvereine noch stärker von Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Wurzeln genutzt werden. Und ich wünsche mir von den Vereinen, dass sie noch stärker und bewusster auf Menschen zugehen, die aus anderen Regionen, Ländern und Kulturen zu uns kommen: Das gemeinsame Musizieren ist mit unter der beste Einstieg in ein gutes Zusammenleben.

bm: Auch bei den Gala-Konzerten des Musikfests Baden-Württemberg ist für jeden Geschmack etwas dabei. In welches Konzert zieht es Sie persönlich am ehesten? Zur Big Band der Bundeswehr, zu den Symphonischen Konzerten oder zum Full-Orchestra der Musikhochschule Karlsruhe mit Filmmusik?

Mentrup: Das Landesmusikfest glänzt mit hochkarätigen Galakonzerten. Jedes für sich ist den Besuch wert. Alle haben ihren eigenen Reiz und lohnen einen Besuch. Besonders interessiert mich das Konzert mit dem Full-Orchestra der Karlsruher Hochschule für Musik. Die Musikhochschule bildet exzellenten Nachwuchs aus. Und so muss ich einfach ein wenig Karlsruher Eigenwerbung machen, wenn ich sage: Das Konzert des Full-Orchestra sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Daneben spricht die Tatsache, dass das Konzert von Mnozil Brass schon sehr früh ausverkauft war, für sich. Das Landesblasorchester Baden-Württemberg zeigt die hervorragende und hoch professionelle Nachwuchsarbeit des Verbandes und der Vereine. Das Musikkorps der Bundeswehr und die Bundeswehr Big Band werden die Stadthalle sicherlich zusätzlich zum Klingen und Swingen bringen.

 

Info-Box: Zur Person Dr. Frank Mentrup
Frank Mentrups politische Laufbahn begann mit dem Eintritt in die SPD im Jahr 1983 fast gleichzeitig mit der Weichenstellung für seinen beruflichen Werdegang. Führte ihn die Ausbildung zum Rettungshelfer im Rahmen seines Zivildienstes doch nach dem Abitur zu seinem beruflichen Wirkungs-feld Krankenhaus. Nach dem Studium der Medizin in Heidelberg und Mannheim hat Dr. Frank Mentrup von 1993 bis 2006 zunächst am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in der Kinder- und Jugend- und in der Gemeindepsychiatrie gearbeitet und war dann bis 2011 in der Kin-der- und Jugendpsychiatrie am Städtischen Klinikum Karlsruhe tätig. Parallel übernahm Mentrup auch in der Politik immer mehr Verantwortung. Zunächst als Juso-Kreisvorsitzender, dann als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, später als Bezirksbeirat wirkte Mentrup in verschiedenen Gremien und gehörte schließlich von 1994 bis 2007 der SPD- Fraktion im Gemeinderat seiner Geburtsstadt Mannheim an. Bei der Kommunalwahl 2004 erreichte er dort das beste Einzelergebnis überhaupt. Bei der Landtagswahl 2006 errang Mentrup das einzige SPD- Direktmandat. Als Landtagsabgeordneter gehörte er von Anfang an dem wichtigen Finanzausschuss an. Seit Herbst 2006 engagierte er sich im Ausschuss für "Schule, Jugend und Sport" und als bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Nachdem Karlsruhe zum familiären und beruflichen Mittelpunkt geworden war, vertrat Mentrup von 2011 an den Wahlkreis Ettlingen im Landtag und arbeitete als Politischer Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport bis die Karlsruher Bürgerschaft den vierfachen Familienvater am 2. Dezember 2012 im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit zum neuen Oberbürgermeister der Stadt wählte.

 

Das Interview führte Martina Faller (BDB e. V.)

 

Hier können Sie dieses Interview als PDF herunterladen.

05.03.2015 - Pressemeldung für regionale Presse

Blasmusik grenzenlos beim Musikfest Baden-Württemberg

Blasmusik grenzenlos - das verspricht das Musikfest Baden-Württemberg 2015. Von traditionell bis rockig, von jazzig bis symphonisch, von konzertant bis poppig - vom 15. bis 17. Mai werden über 200 Orchester und Ensembles mit rund 10.000 Aktiven Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. Lebendige Mitmach- und Zuhörangebote, Wettbewerbe und Wertungsspiele, Konzerte und Shows locken die Liebhaber der Blasmusik nach Karlsruhe und laden ein dabei zu sein, wenn sich die Fächerstadt in ihrem Jubiläumsjahr rund um den Festplatz in eine einzige große Festivalbühne verwandelt.


"Noch nie gab es ein so innovatives Musikfest Baden-Württemberg in einer so attraktiven Umgebung", freut sich Michael Weber, Präsident des ausrichtenden Blasmusikverbands Karlsruhe, jetzt schon auf das Großereignis. Nach der Premiere in Villingen-Schwenningen im Jahr 2006 und der Wiederauflage 2010 in Metzingen ist das Musikfest in Karlsruhe nun das dritte in gemeinsamer Regie vom Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V. (BDB) und dem Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. (BVBW). Karlsruhe hat sich dabei als Gastgeber geradezu angeboten. Denn auf Feiern ist Badens Hauptstadt 2015 ohnehin eingestellt. Immerhin begeht die Fächerstadt 2015 ab dem 17. Juni, dem Tag der Grundsteinlegung des Schlosses, ihr 300-jähriges Stadtjubiläum mit einem 15-wöchigen Festivalsommer. Das Musikfest macht dazu nicht nur den passenden Auftakt, auch dessen Motto "Es geht rund" kann das Musikfest für sich gut und gerne in Anspruch nehmen. Ein Blick in das umfangreiche Programm unterstreicht das eindrücklich. Da finden sich so viele Premieren, innovative Programmpunkte und Facetten der Blasmusik wieder, dass mit Fug und Recht von Blasmusik grenzenlos gesprochen werden darf. Sechs hochkarätig besetzte Galakonzerte, Wettbewerbe und Wertungsspiele, unzählige Konzerte und Shows - und all das findet nur wenige Schritte von einander entfernt statt vor Kulissen und in Konzertsälen, die jedes Musiker- und Zuhörerherz höherschlagen lassen: vor dem Schloss, auf dem Festplatz, im Stadtgarten, auf dem Friedrichsplatz und in den prachtvollen Konzertsälen von Konzerthaus und Stadthalle.

Gleichsam als Festzelt wird dabei die Schwarzwaldhalle fungieren. Hier finden nicht nur Bewirtung und zwanglose Begegnung statt. Vielmehr sorgen hier unter dem Stichwort "Musik, Unterhaltung und Show" an allen drei Tagen Orchester aller Stilrichtungen für beste Unterhaltung.

"Das Musikfest Baden-Württemberg bietet Blasmusik in grenzenloser Vielfalt und Qualität, mit grenzenlosen Innovationen und Teilnahmemöglichkeiten. Die Räumlichkeiten sind fantastisch und die Entfernungen kurz", betont Michael Weber. "Dieses einmalige Ereignis sollte sich niemand entgehen lassen!".

Über 200 Blasorchester mit rund 10.000 Musikerinnen und Musikern haben sich das zu Herzen genommen und sich für das Großereignis angemeldet, um in den unterschiedlichsten Kategorien der Wettbewerbe und Wertungsspiele um die Punkte der Juroren und die stattlichen Preisgelder zu wetteifern, Karlsruhe drei Tage lang mit Konzerten, Festumzügen und Gesamtchören in eine klingende Bühne zu verwandeln und den Zuhörern die ganze Bandbreite der Blasmusik und so manchen Ohrenschmaus zu bieten. Garantiert der Fall sein wird das bei den Galakonzerten. Kommt es doch beim Musikfest Baden-Württemberg zu einem regelrechten Stelldichein der Crème de la Crème der Blasmusik. Drei Tage lang lassen die besten Amateur- und Profi-Orchester der Szene die Herzen eines jeden Blasmusik-Liebhabers höherschlagen. So werden das Landesblasorchester Baden-Württemberg und der Musikkorps der Bundeswehr sinfonische Blasmusik auf höchstem Niveau präsentieren, die Landespolizeiorchester aus Baden-Württemberg und Bayern sowie das Full-Orchestra der Musikhochschule Karlsruhe für besondere Hörgenüsse sorgen, die Big Band der Bundeswehr mitreißenden Sound und die beiden Kult-Bands Mnozil Brass und Blassportgruppe beste musikalische Unterhaltung bieten.

Interesse wecken, Aufmerksamkeit erregen und Begeisterung auslösen für die grenzenlose Vielfalt der Musik will auch das Rahmenprogramm des Musikfestes Baden-Württemberg. Es bietet ein kostenloses Kissenkonzert mit den beiden Musikclowns und Konzertakrobaten Gogol & Mäx, eine Instrumenten- und Notenausstellung, ein Kooperationsforum mit Impulsreferaten sowie mit dem Interkulturellen Musikspielplatz auch ein Angebot für Kinder, Familien und Schulklassen. Spielerisch und vielfältig können Kinder hier Musik hautnah erfahren, die Sprache der Musik als kommunikatives Medium nutzen und als Ventil für ihre Emotionen und Kreativität erleben. "Wir möchten lebendig darstellen, erfahrbar- und erfühlbar machen, dass Musik alle nur denkbaren und auch nicht vorstellbaren Grenzen überwinden kann", betont der geschäftsführende BDB-Präsident Christoph Karle. Eben ganz getreu dem Musikfest Motto: "Blasmusik grenzenlos." Karten für die Konzerte gibt es im Vorverkauf über www.reservix.de oder über die Homepage www.musikfest-bw.de.

 

Autorin: Martina Faller (BDB e. V.)

 

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

21.11.2015 - blasmusik Dezember 2014

Inter-Kultur grenzenlos Blasmusik grenzenlos.

Blasmusik grenzenlos. Wie ein roter Faden zieht sich das Motto des Musikfests Baden-Württemberg durch das Programm des dreitägigen Festivals. Vom 15. bis 17. Mai 2015 sind nicht nur grenzenlose Unterhaltung, Konzerte und Highlights und in den Wettbewerben und Wertungsspielen unbegrenzte Möglichkeiten zum Leistungstest und musikalischen Wettstreit geboten. Vielmehr wird auch im Rahmenprogramm aus grenzenlosen Mitmach- und Zuhörangeboten das Motto grenzenlos konsequent und innovativ umgesetzt.

Im Mittelpunkt steht dabei die zweitägige Ausstellung "Inter-Kultur". "Wir nehmen das Motto grenzenlos beim Wort", betont Christoph Karle, Geschäftsführender Präsident des BDB e. V. und Leiter der Musikakademie in Staufen. "Grenzenlos heißt für uns, dass wir die Grenzen der Vereine, die Grenzen von Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen aufbrechen und beim Musikfest aufeinander zugehen". Und zwar mit einem ganz bestimmten Ziel und Erkenntnissinteresse, in dessen Mittelpunkt das Kind steht. Angetrieben von der Frage, "Wie erreichen wir alle Kinder in unserer Gesellschaft in ihrer bunten Vielfalt?" versammeln die Veranstalter am 15. und 16. Mai rund um die Ausstellung im Foyer der Stadthalle, Foren, Impulsreferate, Referenten und Praxisbeispiele, um einen Methodenmarkt aufzuschlagen, der den Besuchern und Teilnehmern Einblicke gewährt und Möglichkeiten aufzeigt, wie möglichst viele Kinder erreicht und für Musik begeistert werden können.
So werden im Kooperationsforum ausgewiesene Experten Impulsvorträge halten, verschiedene Konzepte vorstellen und dem Publikum an den Messeständen Rede und Antwort stehen. Claudia Schade, Karin Schuh, Christoph Breithack, Norbert Engelmann und Oliver Grote haben ihr Kommen bereits zugesagt. Sie decken das ganze Spektrum der kindlichen Musikalisierung von der Musikalischen Früherziehung (Karin Schuh) über den Früh-Instrumentalunterricht mit kindgerechten Blasinstrumenten (Claudia Schade) bis hin zu verschiedenen Bläserklassenkonzepten (Christoph Breit-hack/Bläserklasse PLUS, Norbert Engelmann/Junior Band) ab. Oliver Grote wird zudem über Bläserklassen in Amerika referieren, die Deutsche Bläserjugend über das Thema Integration und Gert Balzer über Methoden des kreativen Musikunterrichts.

Die integrative Wirkung von Musik steht im Mittelpunkt

Dreh- und Angelpunkt des Rahmenprogramms ist indes der "Interkulturelle Musikspielplatz". Basierend auf den vielbeachteten Konzepten "Das kreative Klassenzimmer" von Gert Balzer und gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden Württemberg, wird der "interkulturelle Musikspielplatz" Menschen von 0-99 Jahren ansprechen und für Musik begeistern. Groß und Klein werden die Spiele die Möglichkeit geben, sich die Welt der Musik in einem Parcours mit zehn Spielstationen spielerisch zu erschließen. Da darf einzeln und in Gruppen mit und ohne Instrument gespielt werden, da kommen Gesang und Bewegung zusammen, werden Rhythmen erprobt und Instrumente gebaut. Vor allem Kinder können die Sprache der Musik dabei mit allen Sinnen als eigenständiges kommunikatives Medium erfahren und als Erlebniswelt für ihre Emotion und ihre Kreativität nutzen. "Musik ist universell und die erste Muttersprache", betont Christoph Karle. "Dieser Tatsache wird in Bildung und Politik noch viel zu wenig Beachtung geschenkt". Beim Musikfest in Karlsruhe dafür umso mehr. Vor dem Hintergrund der kulturellen Vielschichtigkeit des Landes Baden-Württemberg und der interkulturellen Diversität der Gastgeberstadt ist der Parcours deshalb so angelegt, dass er auch ohne deutsche Sprachkenntnisse bespielt werden und die Musik seine integrative Wirkung voll entfalten kann.

Mit Musik Inklusion leben: Das Mentoren-Projekt "Im Zauberdschungel sind die Töne los" beim Musikfest Baden-Württemberg

Dass Musik integrative Wirkung nicht nur im Hinblick auf Menschen mit Migrationshintergrund hat, sondern auch Inklusion erleichtern kann, das hat Ende Juni 2014 das Projekt der BDB-Mentoren eindrücklich unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit den geistig behinderten Schülern der Eduard-Spranger Schule in Emmendingen-Wasser haben sie unter dem Titel "Im Zauberdschungel sind die Töne los" eine Aufführung aus Musik und Theater gestaltet und erleben dürfen, dass die Musik und das Verfolgen eines gemeinsamen großen Ziels es schaffen, eine Brücke zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu bauen. "Wir haben es geschafft Inklusion zu leben", schreiben die BDB-Mentoren stolz in ihrem Abschlussbericht. Und wie gelebte Inklusion aussieht, das führen die Mentoren im Rahmenprogramm des Musikfests Baden-Württemberg noch einmal vor. Diese Mal allerdings gemeinsam mit den Kindern der Klassenstufe 7 der zufällig namensgleichen Eduard-Spranger-Schule aus Oberderdingen/Landkreis Karlsruhe.
Das Mentorenprojekt ist indes nicht der einzige Programmpunkt, den die BDB-Bläserjugend zum Rahmenprogramm beisteuert. So wird in der Regie der Bläserjugend eine Bläser-Disco steigen, ein Improvisationsworkshop mit den Musikern von "Musik macht Schule" veranstaltet und für einen Tag unter dem Titel "Südwestwind" ein verbandsübergreifendes Projektorchester aus ambitionierten jungen Musikern unter der Leitung von Denis Laile und Marc Lange auf die Beine gestellt. Auf Plätzen und Straßen, in der Innenstadt, im Stadtgarten und vor dem Schloss wird es Platz- und Open-Air-Konzerte, Gesamtchöre und einen Festumzug geben und damit jede Menge Blasmusik zum Genießen. Blasmusik grenzenlos, eben!

Anmeldestatus für das Musikfest Baden-Württemberg verlängert

Die Schallmauer von 100 Anmeldungen ist durchbrochen. Bis Redaktionsschluss hatte der BDB 105 Anmeldungen zu verzeichnen. Darunter sind 78 Blasorchester, eine Brass Band, fünf Bläserklassen, drei Jugendorchester, zwei Spielmannszüge, eine Big Band, drei Seniorenorchester und vier Alphorngruppen. "Wir haben die Grenze von 100 Anmeldungen überschritten", freut sich der BDB-Geschäftsführer Thomas Höß. Besonders im Bereich Seniorenorchester und Bläserklassen wünschen sich die Veranstalter jedoch noch viele weitere Anmeldungen. Die Anmeldefrist wurde deshalb verlängert. Bis zum 31.12. 2014 können sich Orchester und Ensembles nun für die Wettbewerbe, Wertungsspiele und Konzerte beim Musikfest Baden-Württemberg noch anmelden.

Das Jugendblasorchesterprojekt "Südwestwind"!

Die Bläserjugend der beiden ausrichtenden Verbände, Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB e. V.) und Blasmusikverband Baden-Württemberg (BVBW e. V.) veranstalten im Rahmen des Musikfests Baden-Württemberg ein einmaliges Werkstattprojekt im Bereich Jugendblasorchester. Dazu sind alle JMLA-Gold-, D3- Absolventen sowie alle interessierten Musiker bis 25 Jahren mit ähnlichem Leistungsstand eingeladen im Projektblasorchester "Südwestwind" mitzuwirken. Innerhalb weniger Stunden wird zielgerichtet und effizient ein Programm erarbeitet, das direkt im Anschluss an die Probenarbeit öffentlich aufgeführt wird. Jeder, der sich dazu entschließt bei diesem Projekt teilzunehmen, erhält vorab die Noten per Post zugeschickt, um sich ideal auf diesen Tag vorbereiten zu können. Für die Organisation ist Denis Laile zuständig, der sich in der Bläserjugend des BDB um die musikalische Weiterbildung kümmert. Er wird das Orchester auch zusammen mit Marc Lange dirigieren.

Eckdaten: Das Projekt "Südwestwind" wird am Freitag, den 15. Mai 2015 durchgeführt. Die Probenarbeit beginnt um 9.30 Uhr und endet um 15 Uhr. Das Konzert wird im Rahmen der Preisverleihung des Bläserklassenwettbewerbs um 16 Uhr gespielt.

 

Autorin: Martina Faller (BDB e. V.)

 

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

24.10.2014 - blasmusik November 2014

Blasmusik-Gala beim Musikfest Baden-Württemberg

Musik, Musik, Musik - Nicht nur Musikvereine aus dem ganzen Bundesland kommen im Mai 2015 beim Musikfest zusammen, um in Wettbewerben, Platz- und Freiluftkonzerten aufzuzeigen, wie Baden-Württemberg vom Odenwald bis an den Hochrhein klingt. Auch die Crème de la Crème der Blasmusik wird sich bei den Gala-Konzerten ein Stelldichein geben: Große Namen und innovative Programme vor beeindruckender Kulisse. Also, nichts wie Hingehört!

Gala-Konzerte gehören zum Landesmusikfest wie die Butter aufs Brot. Schon immer waren sie fester Bestandteil des Festivalprogramms. Noch nie jedoch ließ sich das Programm als eine solche Aneinanderreihung von Höhepunkten lesen wie 2015. "Wir wollen unseren teilnehmenden Vereinen etwas Besonderes bieten und die Verbindung zu den Profis aufzeigen", sagt Michael Weber, Präsident des ausrichtenden Karlsruher Blasmusikverbands. Und in Karlsruhe sind die Voraussetzungen so gut wie noch nie. "Wir haben hier einzigartige Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe", betont Michael Weber, "und deshalb die Möglichkeit, zwei Gala-Konzerte pro Abend zu veranstalten". Ganz getreu dem Motto "Grenzenlos" werden dabei die unterschiedlichsten Genres bedient. Von sinfonischer Blasmusik über Big Band-Sound bis hin zu der von Mnozil Brass zelebrierten Mischung aus professioneller Blasmusik, Witz und Choreographie. Eröffnet wird jeweils mit einem frühen Konzert im Konzerthaus, bevor der Konzertabend im Brahms-Saal seine Fortsetzung erfährt. "Der Brahms-Saal mit seinen 1800 Plätzen ist natürlich eine Herausforderung", weiß Weber. Der Verbandspräsident ist aber guter Dinge, sie füllen zu können, immerhin werden dort die großen Zugpferde wie Mnozil Brass und die Big Band der Bundeswehr spielen. "Und ich bekomme jetzt schon laufend Anfragen von Vereinen, die schon Hufe scharrend auf den Start des Vorverkaufs warten und 30 Karten für Mnozil Brass haben wollen", berichtet Weber.

Aushängeschild Baden-Württembergs und musikalischer Botschafter Deutschlands: Das Landesblasorchester Baden-Württemberg

Den Auftakt zur Eröffnung des Festivals macht am Freitag um 19 Uhr im Konzerthaus, wie könnte es anders sein, das Auswahlorchester von Baden-Württemberg, das Landesblasorchester (LBO). Seit seiner Gründung 1978 genießt das LBO europaweit großes Ansehen und gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Blasorchester. Zahlreiche internationale Preise, darunter ein erster Preis in Gold mit Auszeichnung in der Konzertklasse beim World Music Contest 2005 (WMC) in Kerkrade/Niederlande sowie der Sieg beim 2. Internationalen Blasorchesterwettbewerb 2011 in Berlin mit 99,5 von 100 möglichen Punkten, dokumentieren die besondere Qualität des Klangkörpers. Da ist es kein Wunder, dass das LBO als einziges europäisches Orchester ausgewählt wurde, Deutschland bei der Weltkonferenz der "World Association for Symphonic Bands and Ensembles" (WASBE) in San José/Kalifornien musikalisch zu repräsentieren. Wenn das LBO im Juli 2015 dem Ruf "Go West" folgt, wird es, so wie auch bei seinem Gala-Konzert beim Musikfest Baden-Württemberg, unter der Leitung von Björn Bus stehen. Der junge Niederländer hat Anfang 2014 die Leitung der rund 85 Musiker übernommen und schon in einigen Konzerten unter Beweis gestellt, dass er nicht nur die richtige Besetzung für diese Herausforderung ist. Vielmehr hat er schon mehrfach, unter anderem mit der CD-Einspielung "Transitions", "seine klingende Visitenkarte abgegeben" (Fachzeitschrift "eurowinds" Juli/August 2014). Erkennbar wird seine musikalische Handschrift auch im Programm für das Gala-Konzert beim Musikfest Baden-Württemberg. Das steht ganz im Zeichen der WASBE-Konferenz in San José. Denn um Baden-Württemberg, Deutschland und ganz Europa dort würdig zu vertreten, ist, so der Musikreferent des LBO Thomas Kuhn, "natürlich ein ganz besonderes Programm notwendig". Hauptwerk wird die deutsche Erstaufführung des Sinfonie "The Fool's Journey" von Hans van der Heide sein. "Die Reise des Narren", so der deutsche Titel, basiert auf den Karten des Tarots, die, weit entfernt von jeglicher esoterischer Bedeutung, für unterschiedliche Etappen im Leben eines Menschen stehen. Van der Heide ließ sich von den Zeichnungen der Bilder inspirieren und schuf eine umfassende Sinfonie über diese Schule des Lebens. Als Ehrerbietung an die amerikanischen Gastgeber spielt das LBO das Werk "Cap Kennedy" des französischen Komponisten Serge Lancen, das als Programmmusik im besten Sinne die erste Mondlandung, vom Start der Rakete bis zur triumphalen Rückkehr, klanggewaltig und facettenreich in Szene setzt. Als Vertreter Deutschlands war es für das LBO selbstverständlich, auch das Werk eines deutschen Komponisten ins Programm zu nehmen. Die Wahl fiel auf "BACHseits" von Johannes Stert. Dieses noch recht junge, erst 2011 entstandene Werk ist nicht nur Ausdruck der zeitgenössischen sinfonischen Blasmusik in Deutschland, sondern knüpft auch die Bande zum Altmeister Johann Sebastian Bach. Basiert es doch auf Motiven der Ciaconna d-Moll für Violine und gehört schon jetzt zu den technisch und künstlerisch schwierigsten Werken, die für Bläserorchester geschrieben wurden. Als Fantasie auf der Suche nach Neuem im Alten, nach Bach in der Musikgeschichte und nach der besonderen Bedeutung von Bach für die Bläser passt dieses Werk zur Eröffnung der WASBE-Konferenz genauso gut wie zum Musikfest Baden-Württemberg.

Die Big Band als Showorchester der Bundeswehr

Nur einen Steinwurf entfernt, im Brahms-Saal der Stadthalle, werden direkt im Anschluss an das Konzert des Landesblasorchesters ganz andere Töne erklingen. Beginnt dort doch um 21 Uhr das Galakonzert der Big Band der Bundeswehr. "Gute Musik professionell präsentieren", das Motto von Oberstleutnant Christoph Lieder, hat wohl dazu beigetragen, dass die Big Band zum Sympathieträger in der ganzen Welt und zu einem der besten Showorchester Europas geworden ist. Denn ob beim Staatsbesuch, Benefizkonzert, der Tanzgala oder dem Opernball, ob auf Tournee oder in diplomatischer Mission ? die Big Band der Bundeswehr trifft immer den richtigen Ton, sorgt bei jedem Anlass für den richtigen musikalischen Rahmen und beweist immer wieder aufs Neue, dass bei der Bundeswehr nicht nur Marschmusik gespielt werden muss. Das war auch die Ausgangsüberlegung des damaligen Bundesverteidigungsministers und passionierten Musikfreunds Helmut Schmidt. Aus der Überzeugung heraus, dass eine moderne Armee auch moderner Töne bedarf und dass der Sound der Zeit eine Bereicherung für die Militärmusik darstellen könnte, gab er den Impuls zur Gründung eines "Showorchesters der Bundeswehr". Er erteilte Günter Noris den Auftrag zur Gründung der Big Band, und der Jazzpianist, Komponist, Arrangeur und musikalische Begleiter von Hildegard Knef legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Big Band der Bundeswehr. Heute ist die Big Band nicht nur eine der vielseitigsten musikalischen Formationen ihrer Art in Europa. Vielmehr hat sie seit ihrer Gründung vor 43 Jahren rund 15 Millionen Euro für wohltätige Zwecke eingespielt. Diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben hat sich auch der aktuelle Bandleader Christian Weiper, Nachfolger von Christoph Lieder, vorgenommen. Seit 2012 ist er der sechste Chef der Big Band. Und wenn er mit seinem Orchester die Euskirchener Kaserne verlässt, um auf Tournee oder auf diplomatische Mission von Moskau bis New York und von Lissabon bis Oslo zu gehen, dann beherzigt er stets die Maßgabe aus den Gründertagen und spielt neben den Klassikern aus Swing, Rock und Pop immer auch aktuelle Charthits, Benny Goodman und Glenn Miller genauso selbstverständlich wie den "Sound unserer Zeit". Neben seiner großen Vielseitigkeit und den Arrangements, die nur für die Big Band der Bundeswehr geschrieben und auch nur von ihr gespielt werden, ist die ausgefeilte Bühnenshow heute ein Markenzeichen der Band. Man darf also gespannt sein, wenn es auch beim Landesmusikfest Baden-Württemberg heißt "Licht aus, Bühne frei für die Big Band der Bundeswehr".

Gefragter Klangkörper und richtungsweisender Maßstab für die Blasmusikszene: Das Musikkorps der Bundeswehr

"Blasmusik vom Feinsten", gespielt von einem der besten Symphonischen Blasorchester der Welt - das verspricht, laut Michael Weber, das Gala-Konzert des Musikkorps der Bundeswehr am Samstag, dem 16. Mai 2015, um 19 Uhr zu werden. Ursprünglich in erster Linie mit Aufgaben im Rahmen des protokollarischen Ehrendienstes betraut, ist der traditionsreiche Klangkörper seit der Neubestimmung des Auftrages und der Umbenennung in Musikkorps der Bundeswehr im Jahre 2000 heute das repräsentative Konzertorchester der Bundeswehr schlechthin. Herausragende Galakonzerte, u.a. im Rahmen der "Mid Europe" in Österreich, der internationalen Konferenz der WASBE in Schweden, dem World Band Festival in Luzern, trugen in der Vergangenheit entscheidend dazu bei, das nunmehr repräsentative Konzertorchester der Bundeswehr auch in der zivilen Fachwelt zu etablieren. Das Musikkorps der Bundeswehr ist seitdem ein gefragter Klangkörper und richtungsweisender Maßstab für die Blasmusikszene. Mit jährlich rund 50 Konzerten im In- und Ausland begeistert das Musikkorps mit breit gefächertem Repertoire ein vielschichtiges und interessiertes Publikum. In zahlreichen Veranstaltungen trat das Musikkorps mit hochkarätigen internationalen Künstlern wie Jiggs Whigham oder auch weltbekannten Ensembles wie German Brass gemeinsam auf. Zuletzt sorgte das Musikkorps unter der Leitung von Christoph Scheibling mit der Uraufführung einer Auftragskomposition anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls für Furore. Gemeinsam mit dem Knabenchor der Kölner Dommusik führte das Musikkorps der Bundeswehr die Komposition "Wir sind das Volk" - Eine Freiheitssinfonie von Guido Rennert auf. Ein Werk, das sich durch seine Kombination aus Blasmusik und Gesang auch für das grenzenlos- Motto des Musikfestes Baden-Württemberg empfehlen würde. Noch steht indes nicht definitiv fest, was das Musikkorps beim Musikfest Baden-Württemberg spielen wird. Dass Scheibling auch für diesen Anlass ein besonderes Programm erarbeiten wird, dessen darf man sich gewiss sein.

YES, YES, YES - Mnozil Brass

Eigentlich keiner wortreichen Ankündigung mehr bedarf das Bläser-Septett Mnozil Brass. Mit ihrem einzigartigen Witz, ihrem Talent zur Improvisation und ihrem unglaublich virtuosen Zusammenspiel haben sich die Herren von Mnozil Brass im Laufe ihrer mehr als 20-jährigen Karriere eine riesige Fangemeinde erspielt. Wo sie auch hinkommen, spielen sie vor ausverkauftem Haus. Doch auch nach 22 Jahren im Dienste der gelebten Blechmusik beweisen die sieben Vollblutmusiker ungebrochenen Optimismus und bewegen sich mit ihrer neuen Show zielsicher und mühelos durchs geblasene Paradies. Auch am Samstag, dem 16. Mai 2015, um 21 Uhr im Brahmssaal der Stadthalle Karlsruhe werden Slapstick und schwarzer Humor wieder aufeinandertreffen und die Lippen mit einem satten "pffrrr" im Dienste der Sache vibrieren. "YES, YES, YES", das neue Konzertprogramm des einzigartigen Septetts wird aufgrund einer Vielzahl von Coverversionen, Eigenkompositionen und fulminanten Choreografien erneut eine Darbietung der ganz besonderen Art, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Verbindung zwischen zwei Welten: das Full-Orchestra unter der Leitung von Will Sanders

Gleiches gilt für das 5. Gala-Konzert am Sonntag, dem 17. Mai 2015 um 11 Uhr im Konzerthaus. Denn getreu des Musikfest- Mottos Grenzen zu sprengen, hat sich das auch Will Sanders vorgenommen. Eigens für das Musikfest Baden- Württemberg erweitert der Hornprofessor das Sinfonische Blasorchester der Musikhochschule zu einem Full-Orchestra nach amerikanischem Vorbild. Damit will er nicht nur für einen Crossover-Einschlag im Programm des Musikfests Baden-Württemberg sorgen, sondern auch für eine Orchesterform Werbung machen, die im europäischen Raum, besonders aber in Deutschland, noch eine eher ungewöhnliche Formation darstellt. Klanglich zwischen einem klassisch besetzten Sinfonieorchester und einem sinfonischen Blasorchester angesiedelt, verspricht das Full-Orchester ein ganz besonderes Hörerlebnis. Beide Gruppen, Bläser wie Streicher, sollen darin in allen Aspekten gleichwertig sein, in Harmonik, Melodieführung, Rhythmik, erklärt Will Sanders. "So ein Konzert kann eine tolle Verbindung zwischen diesen Welten schaffen", freut sich Sanders und verrät heute schon, was auf dem Konzertprogramm stehen wird, wenn sich am 17. Mai Bläser und Streicher auf der Bühne des Konzerthauses zum Full-Orchestra vereinigen. Amerikanische Filmmusiken sollen es werden. Sie bieten sich, so Sanders, für ein Zusammenspiel von Bläsern und Streichern besonders an. Und so wird das Full-Orchestra die Filmmusiken aus "Star Wars" und "Harry Potter" genauso im Repertoire haben wie die schmissigen Titelsongs aus der "James Bond"-Reihe.

Kooperation über Landesgrenzen hinweg: die Landespolizeiorchester aus Bayern und Baden- Württemberg gemeinsam im Konzert

Landesgrenzen überschreitend musikalisch grenzenlos musizieren, das wollen die beiden Polizeikorps aus Bayern und Baden-Württemberg bei ihrem gemeinsamen Konzert zum Abschluss des Musikfests Baden-Württemberg am Sonntag, dem 17.Mai um 18 Uhr im Konzerthaus. "Wir freuen uns, dabei sein zu dürfen und musikalische Grüße aus Bayern überbringen zu können", sagt Johann Mösenbichler, musikalischer Leiter des Bayrischen Polizeiorchesters. "Das wird sicher eine tolle Sache auch im Sinne der polizeilichen Kooperation über Landesgrenzen hinweg". Um heute schon etwas über das Programm zu sagen, sei es noch zu früh, meint Mösenbichler. Eines ist jedoch sicher: "Es wird auf jeden Fall ein interessanter und attraktiver Querschnitt durch die Blasmusik, und sicherlich werden auch Solisten mit dabei sein", verspricht er. Und das kann für die Gala-Konzerte insgesamt gelten, findet Michael Weber. Vereint sich in den sechs Gala-Konzerten in zwei Konzertsälen doch Blasmusik in grenzenloser Vielfalt und Qualität.


Autorin: Martina Faller (BDB e. V.)

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

21.11.2014 - Bayerische Blasmusik November 2014

Kompositionswettbewerb zum Musikfest BW 2015

Teilnehmer und Besucher freuen sich auf "Blasmusik Grenzenlos" vom 15.-17. Mai 2015 in Karlsruhe. Noch bis zum 31.12. können sich Vereine anmelden für das Musikfest in Baden-Württemberg, in dessen Rahmen nun auch ein Kompositionswettbewerb ausgeschrieben ist. Das Werk ist für Jugendblasorchester und Blasorchester der Kategorie 2 und 3, zusammen mit Kooperationsensembles im frühen Ausbildungsbereich gedacht. Die Kompositionen müssen bis spätestens 1. Februar 2015 bei der BDB-Geschäftsstelle eingereicht werden. Die drei besten Werke werden mit Geldpreisen prämiert. Details zur Ausschreibung, Programminformationen und Ticketvorverkauf für die sechs hochkarätigen Gala-Konzerte unter www.musikfest-bw.de.

 

Autorin: Sibylle Schäfer (Bundespressereferentin, BDB e. V.)

17.09.2014 - blasmusik Oktober 2014

Karlsruhe 2015 - ein Musikfest der Superlativen

Blasmusik grenzenlos - das verspricht das Musikfest Baden-Württemberg 2015. Von traditionell bis rockig, von jazzig bis symphonisch, von konzertant bis poppig - vom 15. bis 17. Mai wird sich die Blasmusik in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren und Karlsruhe sich rund um den Festplatz in eine große Festivalbühne verwanden. Für Jung bis Senior werden drei Tage lang interessante und lebendige Mitmach- und Zuhörangebote, Wettbewerbe und Wertungsspiele, Konzerte und Shows in allen Sparten und Stilistiken geboten sein, wenn es für Musiker und Zuhörer heißt Hingehört, Aufgepasst und Mitgemacht.

"Noch nie gab es ein so innovatives Musikfest Baden-Württemberg in einer so attraktiven Umgebung", freut sich Michael Weber, Präsident des ausrichtenden Blasmusikverbands Karlsruhe, jetzt schon auf das Großereignis. Nach der Premiere in Villingen-Schwenningen im Jahr 2006, ist das Musikfest in Karlsruhe nun das dritte in gemeinsamer Regie vom Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V. (BDB) und dem Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. (BVBW). Als Gastgeber hat sich Karlsruhe geradezu angeboten. Denn auf Feiern ist Badens Hauptstadt im kommenden Jahr eingestellt. Immerhin begeht die Fächerstadt 2015 ab dem 17. Juni, dem Tag der Grundsteinlegung des Schlosses, ihr 300-jähriges Stadtjubiläum mit einem 15-wöchigen Festivalsommer. Das Musikfest macht dazu nicht nur den passenden Auftakt, auch das Jubiläumsmotto "Es geht rund" kann das Musikfest für sich gut und gerne in Anspruch nehmen. Ein Blick in das umfangreiche Programm unterstreicht das eindrücklich und gibt auch Michael Weber nachdrücklich Recht. Da finden sich so viele Premieren, innovative Programmpunkte und Facetten der Blasmusik wieder, dass mit Fug und Recht von Blasmusik grenzenlos gesprochen werden darf. Sechs hochkarätig besetzte Galakonzerte, neun Wettbewerbe und Wertungsspiele, unzählige Konzerte und Shows und all das findet nur wenige Schritte von einander entfernt statt vor Kulissen und in Konzertsälen, die jedes Musik- und Zuhörerherz höherschlagen lassen: vor dem Schloss, auf dem Festplatz vor dem imposanten alten Säulengang der Stadthalle, im Stadtgarten, auf dem Friedrichsplatz und in den prachtvollen Sälen der Stadthalle. Gleichsam als Festzelt fungiert die Schwarzwaldhalle. Hier findet Bewirtung, zwanglose Begegnung und Unterhaltung statt. Unter dem Stichwort "Musik, Unterhaltung und Show", können sich hier aber auch an allen drei Tagen Orchester aller Stilrichtungen präsentieren, die im Unterhaltungsbereich etwas Besonderes, etwa Solisten oder Gesangsdarbietungen, zu bieten haben. "Das Musikfest Baden-Württemberg bietet Blasmusik in grenzenloser Vielfalt und Qualität, mit grenzenlosen Innovationen und Teilnahmemöglichkeiten. Die Räumlichkeiten sind fantastisch und die Entfernungen kurz", betont Michael Weber. "Dieses einmalige Ereignis sollte sich niemand entgehen lassen!".

Mitgemacht!

Eingeladen mit zu machen sind alle Blasorchester aller Niveaustufen. Erstmals wird beim Musikfest in Karlsruhe nämlich nicht nur der Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewerb in Kooperation mit dem Landesmusikrat ausgetragen, vielmehr gibt es Wertungsspiele für Blasorchester in alle Kategorien von 1-6, Wettbewerbe im Bereich der Bläserkammermusik, der Traditionellen Blasmusik und der Marschmusik sowie Konzertwettbewerbe für Blasorchester der Kategorien 3-5. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Konzertwettbewerb in der Kategorie 3. Er wird erstmals von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) ausgelobt und ausgetragen. Doch das ist bei weitem nicht alles, was es im Bereich Wertungsspiele und Wettbewerbe an Neuerung gibt. Neu sind außerdem auch der Bläserklassenwettbewerb und der Wettbewerb für Seniorenorchester. Und mit Seniorenorchestern sind keineswegs nur Seniorenorchester der Blasmusik gemeint. Dem Veranstalter ist es vielmehr ein Anliegen, die Amateurmusik im Rahmen des Musikfestes so offen wie möglich darzustellen. Deshalb sind im Wettbewerb der Seniorenorchester ausdrücklich auch Orchester anderer Sparten und Besetzungen willkommen. Die Streich-, Akkordeon-, Mandolinen-, Salon- und Blasorchester wetteifern dann nicht nur im Wettbewerb um das stattliche Preisgeld, sondern präsentieren sich bei den Open-Air-Konzerten ihrem Publikum und vermischen sich auf dem Friedrichsplatz zu einem einzigen großen, bunten Gesamtchor. Das verspricht spannende musikalische Moment und interessante menschliche Begegnungen. Spannung ist auch mit dem Festumzug verbunden. Findet doch erstmals in seinem Rahmen der Wettbewerb für Marschmusik statt. "Das gab's noch nie", bekundet BVBW-Landesmusikdirektor Bruno Seitz. Teilnehmende Orchester haben die Möglichkeit, sich beim Festumzug bewerten zu lassen. "Sie müssen aber nicht", versichert Seitz, "die Teilnahme am Festumzug ist selbstverständlich auch ohne Bewertung möglich". Aber auch hier winkt ein ansehnliches Preisgeld. Lohnend ist die Teilnahme an den Wettbewerben also in jedem Fall, nicht nur in musikalischer Hinsicht. Immerhin sind alle Wettbewerbe mit beachtlichen Preisgeldern dotiert, die sich insgesamt auf über 15.000 Euro summieren. Doch nicht nur in Wettbewerben sind Musiker aufgefordert mitzumachen. Zudem lädt die BDB-Bläserjugend ambitionierte Nachwuchsmusiker, insbesondere die Absolventen des Jungmusiker-Leistungsabzeichens (JMLA) in Gold, zu einem Werkstattprojekt ein. Alle Teilnehmer werden sich zur BW-Youth Band formieren und unter der professionellen Leitung von Denis Laile einen Vormittag lang ein Konzertprogramm erarbeiten, das noch am selben Tag, bei der Preisverleihung des Bläserklassenwettbewerbs zur Aufführung kommt.

Hingehört!

Hier wie bei allen Wettbewerben und Wertungsspielen, darf schon hingehört werden. Sie sind öffentlich und Publikum ausdrücklich erwünscht. Für die Konzerte, die von den Teilnehmern des Musikfests Open-Air oder in Konzertsälen gespielt werden gilt das ohnehin. Hier wird den Zuhörern die ganze Bandbreite der Blas- und Amateurmusik und so mancher Ohrenschmaus geboten. Garantiert der Fall sein wird das jedoch bei den sechs Galakonzerten. Sie werden zu einem wahren Stelldichein von Größen der Blasmusik. Für einen klangvollen Auftakt werden das Landesblasorchester Baden-Württemberg und die Bigband der Bundeswehr sorgen, das Musikkorps der Bundeswehr wird ein weiteres Galakonzert und die Polizeimusikkorps aus Bayern und Baden-Württemberg ein gemeinsamen Konzert bestreiten und auch ein Brass Ensemble mit Kultstatus wird im Rahmen des Musikfestes ein Gastspiel in Karlsruhe geben.

Aufgepasst!

Interesse wecken, Aufmerksamkeit erregen und Begeisterung auslösen für die grenzenlose Vielfalt der Musik will auch das Rahmenprogramm des Musikfestes Baden-Württemberg. Es bietet eine Instrumenten- und Notenausstellung, ein Kooperationsforum sowie mit dem Interkulturellen Musikspielplatz auch ein Angebot für Schulklassen. Er legt das Hauptaugenmerk auf die kulturelle Vielschichtigkeit in unserem Land, im Hinblick auf die Bewohner und im Hinblick auf die Musik. Schul-klassen mit ihrer kulturellen Diversität, auch aus sozialen Brennpunkten, sind eingeladen, Musik spielerisch und vielfältig hautnah zu erfahren. Dabei können sie die Sprache der Musik als kommunikatives Medium nutzen und als Ventil für ihre Emotionen und Kreativität erleben. "Wir möchten lebendig darstellen, erfahrbar- und erfühlbar machen, dass alle nur denkbaren und auch nicht vor-stellbaren Grenzen überwinden kann", betont der geschäftsführende BDB-Präsident Christoph Karle. Eben ganz getreu dem Musikfest Motto: "Blasmusik grenzenlos."

 

Autorin: Martina Faller (BDB e. V.)

 

 

Hier können Sie diese Pressemeldung als PDF herunterladen.

24.10.2014 - Bayerische Blasmusik Oktober 2014

Musikfest Baden-Württemberg 2015 in Karlsruhe

Blasmusik grenzenlos verspricht das Programm vom 15.-17. Mai 2015, wenn in Karlsruhe das Musikfest Baden-Württemberg sattfindet. "Noch nie gab es ein so innovatives Musikfest Baden-Württemberg in einer so attraktiven Umgebung", freut sich Michael Weber, Präsident des ausrichtenden Blasmusikverbands Karlsruhe, jetzt schon auf das Großereignis. Nach der Premiere in Villingen-Schwenningen im Jahr 2006, ist das Musikfest in Karlsruhe nun das dritte in gemeinsamer Regie vom Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V. (BDB) und dem Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. (BVBW).

Ein Blick in das umfangreiche Programm gibt Michael Weber Recht. Da finden sich so viele Facetten der Blasmusik wieder, dass mit Fug und Recht von Blasmusik grenzenlos gesprochen werden darf. Sechs hochkarätige Galakonzerte, neun Wettbewerbe und Wertungsspiele, unzählige Konzerte und Shows und all das findet nur wenige Schritte voneinander entfernt statt vor Kulissen und in Konzertsälen, die jedes Musik- und Zuhörerherz höherschlagen lassen: vor dem Schloss, auf dem Festplatz, im Stadtgarten, auf dem Friedrichsplatz und in den prachtvollen Sälen der Stadthalle. Gleichsam als Festzelt fungiert die Schwarzwaldhalle. Hier findet Bewirtung, zwanglose Begegnung und Unterhaltung statt.

Um in Wettbewerben, Platz- und Freiluftkonzerten aufzuzeigen, wie Baden-Württemberg vom Odenwald bis an den Hochrhein klingen werden zahlreiche Musikvereine auch aus angrenzenden Bundesländern erwartet und auch die Crème de la Crème der Blasmusik gibt sich bei den Gala-Konzerten ein Stelldichein.

Den Auftakt spielt am Freitag um 19 Uhr im Konzerthaus das Landesblasorchester Baden-Württemberg mit einem besonderen Programm und der deutschen Erstaufführung der Sinfonie "The Fool's Journey" von Hans van der Heide. Ebenfalls freitags lädt die Big Band der Bundeswehr in die Stadthalle. Das "Showorchester der Bundeswehr" beeindruckt nicht nur mit Klassikern aus Swing, Rock und Pop sondern auch mit aktuellen Charthits, Benny Goodman oder Glenn Miller. Blasmusik vom Feinsten wird beim 3. Galakonzert mit dem traditionsreichen, international bekannten Musikkorps der Bundeswehr geboten. Die Stadthalle "gestürmt" wird am Samstag, den 16. Mai 2015 um 21:00 Uhr mit Mnozil Brass, die mit ihrem international bekanntem Namen gleichsam Werbung und Vorankündigung selbst sind. Einen "Crossover-Einschlag" im Programm und ein ganz besonderes Hörerlebnis verspricht das Full-Orchestra nach amerikanischem Vorbild unter Leitung von Will Sanders, Hornprofessor des Sinfonische Blasorchester der Musikhochschule Karlsruhe am Sonntag um 11 Uhr im Konzerthaus. Die Landespolizeiorchester aus Bayern und Baden-Württemberg vereinen sich zum Ausklang des Musikfestes zu einem großen Orchester und geben ein gemeinsames Abschlusskonzert.

 

Autorin: Sibylle Schäfer (Bundespressereferentin, BDB e. V.)

19.08.2014 - blasmusik September 2014

2015 zeigt die Blasmusikkultur im Süden Deutschlands Ihre Leistung und Begeisterung

"Grenzenlos" und "musikantastisch" erklingt im kommenden Jahr die Blasmusikszene in den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg, wenn im Abstand von nur knapp 2,5 Wochen zwei große Landesmusikfeste gefeiert werden. Mitte Mai und Anfang Juni sind Alzenau in Unterfranken und Karlsruhe nicht nur Gastgeberstädte für Gala-Konzerten und vielfältige Rahmenprogramme, sie bieten vielmehr auch eine besondere Plattform für Wertungsspiele und Wettbewerbe. Traditionell laden die verantwortlichen Dachverbände BBMV, BVBW und BDB ihre knapp 15.000 Vereine mit mehr als 800.000 aktiven Musiker von Bläserklassen bis Seniorenorchester ein, ihre eigene Leistung und somit auch die Stärke der Blasmusikkultur in Bayern und Baden-Württemberg der interessierten Öffentlichkeit und Juroren zu präsentieren.

Innovationen in Karlsruhe 2015

Erstmalig wird in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat der Wettbewerb zum Landesentscheid Baden-Württemberg im Rahmen des großen Musikfestes durchgeführt. Hörgenuss ist durch die, sich dieser Herausforderung stellenden hochkarätigen Orchester garantiert, wird doch das Siegerorchester das eigene Bundesland 2016 im Deutschen Orchesterwettbewerb vertreten.
"Wir sind stolz, zum ersten Mal gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände im Rahmen unseres Musikfestes den Konzertwettbewerb für Blasorchester Kat. 3 zu organisieren", erklärt Bundesmusikdirektor Siegfried Rappenecker vom BDB eine weitere Neuheit. Neben der Verantwortung für Richtlinien und Literaturlisten obliegt ihm gemeinsam mit seinem Kollegen Bruno Seitz (BVBW) auch die gesamte Rahmenorganisation zur Durchführung der Wettbewerbe und Wertungsspiele sowie die Beauftragung der Juroren. "Wir geben den Teilnehmerorchestern in all unseren ausgeschriebenen Wettbewerben und Wertungsspielen die Plattform, ihre Leistung hochkarätigen nationalen und internationalen Juroren zu präsentieren. Innovative Ansätze sind für uns selbstverständlich."
Getreu dem Motto "Blasmusik Grenzenlos" sind somit erstmals im Programm des Musikfestes auch Wettbewerbe für Senioren und Bläserklassen ausgeschrieben.
Für marschier begeisterte Orchester bietet sich eine außergewöhnliche Gelegenheit der Wertungsspielteilnahme. Der am Sonntag stattfindende Festumzug wird an ausgewiesenen Stellen unter aufmerksamer Juroren-Beobachtung stehen, die auf angemeldeten Wunsch den Mitwirkenden eine Wertung geben.

Ausführliche Informationen zu den attraktiven Preisgeldern, Richtlinien und zu allen weiteren Wertungsspielen für Jugendorchester und Blasorchester der Kategorie 1-5 sowie der Wettbewerbe für Bläserkammermusik, Auswahlorchester der Kategorie 4-5 und für Traditionelle Blasmusik sind auf der Musikfest-Website nachlesbar: www.musikfest-bw.de

Hingehört, Aufgepasst, Mitgemacht - Wir freuen uns auf ein grenzenlos gutes Musikfest 2015! Machen Sie mit und melden Sie sich an!

 

Nah am Mittelpunkt der EU - Wertungsspiele und Wettbewerbe 2015 in Unterfranken für Blasorchester und Spielleute

Die Blasmusikkultur im Süden Deutschlands zeigt sich auch in Alzenau international, liegt der Ausrichtungsort des Bayerischen Landesmusikfest nur ca. 25 km von Westerngrund entfernt, der Ort mit dem aktuellen geografischen EU-Mittelpunkt. "Die gute Erreichbarkeit im Rhein-Main-Gebiet machen die ausgeschriebenen Wertungsspiele und Wettbewerbe nicht nur für unsere Bayerischen Mitgliedsvereine interessant", weiß Landesdirigent Frank Elbert, der in persona auch Musikdirektor und Verbandsdirigent des ausrichtenden Blasmusikverband Vorspessart ist. An Fronleichnam 2015 sind die Hallen der Realschulen und Gymnasien in Alzenau für Wertungsspiele und Wettbewerbe geöffnet. An vier Tagen treten Blasorchester in allen gängigen Kategorien an, um ihr Niveau ausgewählten Juroren zu Gehör zu bringen, eine eigene Standortbestimmung zu erleben und gemeinsam ihre Leistung zu feiern.
"Unser Landesmusikfest ist mit Neuerungen auch attraktiv für befreundete Vereine und Orchester beispielsweise aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und angrenzende Länder wie Tschechien.", so Elbert auf die Frage nach den Besonderheiten des Landesmusikfests im nördlichsten Zipfel Bayerns.
Die Idee der Marschmusikwertung im Rahmen des Festzuges wird auch zum Bayerischen Landesmusikfest erstmalig umgesetzt, bietet doch die Innenstadt von Alzenau eine hervorragende Strecke, um Vereinen eine außergewöhnliche Wertung des traditionsreichen Marschierens in der tatsächlichen Praxis zu geben. Die von der Landesbeauftragten für Marschmusik Monika Fleschhut und Frank Elbert erarbeitete Ausschreibung steht in Kürze zum Download auf der Website bereit.
Neben dieser im Landesmusikfest besonderen Wertungsform ist ein traditioneller Marschmusik-Wettbewerb auf dem Sportgeländer der Prischoßhalle geplant. Im Festzelt ist Samstag der Wettbewerb für Traditionelle Blasmusik mit Vorrunde und Finale zu hören. Bläserklassen und Jugendblasorchester haben freitags und samstags die Gelegenheit, ihr Können in Wettbewerben zu zeigen und attraktive Preisgelder mit nach Hause zu nehmen.
Angeschlossen an das Bayerische Landesmusikfest ist auch der Wettbewerb für Spielleute. In Kooperation mit dem befreundeten Spielleuteorchester des TV 1901 Michelbach e.V. sind in den gleichnamigen Ortsteil von Alzenau sonntags Spielleute in die Kahltalhalle eingeladen, um an diesem besonderen Wettbewerb teilzunehmen mit der anschließenden Möglichkeit zur Mitwirkung im Festzug und Gesamtchor.
Weitere Informationen zu den Ausschreibungen, Preisgeldern und Richtlinien sind nachlesbar auf der Website www.landesmusikfest2015.de

 

Autorin: Sibylle Schäfer (Bundespressereferentin BDB e. V.)

20.06.2014 - blasmusik Juli 2014

Aufgepasst! - Blasmusik Grenzenlos

Wenn am 15. Mai 2015 der Startschuss zum Musikfest Baden-Württemberg fällt und Karlsruhe zur Hochburg der Amateurmusik wird, dann wird dieses Motto wörtlich genommen. Sprengt das Musikfest Grenzen doch gleich in vielerlei Hinsicht. So sind nicht nur sämtliche Sparten der Amateurmusik eingeladen, sich auf den Bühnen des Musikfestes zu präsentieren, sondern auch sämtliche Generationen von den musizierenden Kindern der Bläserklassen bis zum erfahrenen Blasmusiker im Seniorenorchester. Erstmalig bei einem Landesmusikfest können sich Bläserklassen und Seniorenorchester auch in Wettbewerben messen und attraktive Preise erringen. Doch damit ist der Premieren längst noch nicht genug. Zu solchen werden nämlich auch das Wertungsspiel Marschmusik im Rahmen des Festumzugs durch die Karlsruher Innenstadt und der erstmals in Zusammenarbeit mit dem BDMV organisierte Wettbewerb für Blasorchester der Kategorie 3. Groß ist bei den Organisatoren von BDB und BVBW auch die Freude über die Kooperation mit dem Landesmusikrat. Sie macht es möglich, dass erstmals im Rahmen eines Landesmusikfestes der Landesentscheid zum Deutschen Orchesterwettbewerb 2015 stattfinden kann. Damit sich das Motto "Blasmusik grenzenlos!" auch im engeren Wortsinne erfüllt, sind alle Vereine eingeladen, ihre Partnervereine und Partnerorchester aus dem Ausland zum Musikfest Baden-Württemberg mitzubringen. Denn erst wenn institutionelle Barrieren genauso wenig wie nationale Grenzen, Alter und Genres eine Rolle spielen, erst dann verbindet Musik über alle Grenzen hinweg.

Aktuelle Informationen zum Programm sowie Anmeldeunterlagen und Literaturlisten zu den Wettbewerben finden sich unter www.musikfest-bw.de.

Hingehört, Aufgepasst, Mitgemacht - Wir freuen uns auf ein grenzenlos gutes Musikfest 2015! Machen Sie mit und melden Sie sich an!

 

Autorin: Sibylle Schäfer (Bundespressereferentin, BDB e. V.)

Ansprechpartner

Sie wünschen Texte, Bilder, Logodaten?

Gerne senden wir Ihnen Daten und danken Ihnen für Ihre Veröffentlichung.

Sibylle Schäfer
Bundespressereferentin

Hauptstraße 30
63525 Blankenbach

Telefon: +49 6024 9124
schaefer(at)blasmusikverbaende.de